26. April 2021

Bau von Ökohäusern – Vorteile und Hauptmerkmale

Von admin

Wenn Sie komfortabel und autonom im Einklang mit der Natur leben möchten, können Sie ein Ökohaus bauen. Der Bau des Ökohauses sieht die Verwendung von absolut unschädlichen Materialien vor, die eine hohe Energieeffizienz haben.

Hauptmerkmale des Ökohaus-Systems

Für den Bau des Ökohauses werden ökologische Materialien verwendet. Bei Projekten solcher Häuser ist das Hauptbaumaterial in der Regel ein Rundholz oder ein trockener Profilstab.
Das Entwerfen des Ökohauses beinhaltet die Prinzipien der bionischen Architektur: die spezifische Geometrie des Gebäudes wird berechnet, es wird auf die Zonierung geachtet, die Anordnung des Hauses nach den Seiten der Welt. So wird z. B. auf der Südseite die Verschattungszone nicht eingeplant und gleichzeitig eine großflächige Verglasung des Hauses angenommen. Auf der Nordseite gibt es eine leere Wand und eine Pufferzone, die aus Wirtschaftsräumen besteht. So können Wärme und Licht effizient in der Struktur verteilt werden.
Ein Ökohaus unterscheidet sich von anderen Gebäuden durch seinen geringen Energieverbrauch. Das Haus wird durch Solar- und Windenergie beheizt und beleuchtet. Überschüssige Energie wird in speziellen Akkumulatoren gespeichert. Darüber hinaus speichert das Haus die von den Bewohnern und Geräten erzeugte Wärme. Auf diese Weise können ca. 90 % der Energie eingespart werden.
Bei der Konstruktion von Holzhäusern, einschließlich ökologischer Häuser, wird besonders auf die Beseitigung von Kältebrücken geachtet, durch die die Wärme entweicht: Gebäudeecken, Verbindungen von Elementen, Metallarbeiten.

Besonderheiten bei der Konstruktion

Beim Bau von Ökohäusern werden weiche Holzarten, Fichte und Kiefer, aufgrund ihrer Dehnungs- und Druckfestigkeit verwendet. Cottage, gebaut aus Holzstämmen und Balken, zeichnet sich durch gute Wärmedämmeigenschaften aus. Das Fundament wird als Pfahl- oder Streifenfundament ausgeführt (abhängig von der Bodenbeschaffenheit). Die Tiefe des Fundaments wird auf 1 m empfohlen, weil die Holzwand viel einfacher ist als Ziegelsteine und außerdem sehr resistent gegen Bodensenkungen ist. Am akzeptabelsten ist eine Tiefe von 40-50 cm, sie ist völlig ausreichend, um das Haus auch im Winter warm zu halten. Das Fundament ist mit Stein oder Keramik verziert, die den unteren Teil des Hauses vor Feuchtigkeit und Wind schützen, und dient auch als Dekoration der Fassade. Die Wände sind aus einem Baumstamm oder einem Holz gefertigt. Die Verkleidung wird aus Holzplatten oder Furnier hergestellt. Zwischen den Wänden und der Verkleidung wird eine Schicht aus Dampf- und Wärmedämmung verlegt. Es gibt eine weitere Technologie des Ökohausbaus. Aus der Ferne sehen die Wände aus, als seien sie aus Stein. Aber wenn man sich dem Haus nähert, kann man sehen, dass es aus Holzstämmen gebaut ist, die gestapelt und mit Zementkalk vermörtelt sind. Die Stämme werden entweder als Hauptmaterial oder zusammen mit einem Holzgerüst zum Bauen verwendet. Sie werden sauber und sorgfältig auf Mörtel mit kleinsten Fugen gestapelt. Meistens wird eine Mischung aus Wasser, Kalk, Zement oder Lehm verwendet, um die Stämme miteinander zu verbinden. Durch die Wahl eines Ökohaus-Projekts reduziert der Bauherr die Baukosten. Selbst wenn man den Preis der energiesparenden Systeme berücksichtigt, sind ökologische Hausprojekte nicht teurer als konventionelle, und ihre Kosten sind für den Großteil der Bevölkerung erschwinglich.